CDU Gemeindeverband 69509 Mörlenbach
CDU Gemeindeverband
15:28 Uhr | 04.08.2021 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressumDatenschutzDatenschutz
 
05.07.2021
Bürgermeister Erik Kadesch in sein Amt eingeführt
Meine DNA, für Menschen da zu sein“

 „Meine DNA, für Menschen da zu sein“

 
 
 
 
 
 
 

Mörlenbach. „Nach 40 Jahren als Beamter ist es trotzdem etwas Besonderes, hier zu stehen. Es ist für mich ein besonderer Augenblick“, sagte Erik Kadesch, kurz nachdem ihm Gerhard Ohlig als Vorsitzender der Gemeindevertretung den Diensteid abgenommen und ihm sein Vorgänger Jens Helmstädter die Ernennungsurkunde zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Mörlenbach überreicht hatte. Der Diplom-Verwaltungswirt wurde am Dienstag bei einer Sitzung der Gemeindevertretung im Bürgerhaus offiziell in sein Amt eingeführt.

In seiner ersten Rede als Bürgermeister blickte Kadesch zunächst auf einen aufgrund der Corona-Pandemie ungewöhnlichen „Internetwahlkampf“. Trotz der schwierigen Bedingungen sei es ihm gelungen, viele Menschen und für die Gemeinde wichtige Themen kennenzulernen. „Ich bin stolz, Bürgermeister von Mörlenbach zu sein“, sagte der 55-Jährige. Er skizzierte, wie er künftig sein Amt als Bürgermeister ausfüllen will, der einen schwierigen Spagat zwischen Verwaltung und Bürgern schaffen müsse. So will er die Mörlenbacher nicht nur konsequent informieren, beispielsweise über die sozialen Medien, um auf diese Weise ihre Sorgen zu erfahren oder auf Themen aufmerksam zu werden. Ein besonderes Anliegen sei ihm der persönliche Austausch mit Bürgern, sei es in klassischen Bürgersprechstunden oder bei Ehrungsfesten. „Nur wer zuhört, kann Sachverhalte erfahren, die zu Entscheidungen führen“, sagte Kadesch. Darüber hinaus sieht er sich als Netzwerker, der die bereits bestehende interkommunale Zusammenarbeit auch weiterhin ausbauen will.

Als einen wichtigen Baustein für die Gemeinde nannte er die mehr als 80 Vereine Mörlenbachs, die von der Pandemie ebenfalls getroffen worden sind. Kadesch richtete seinen Blick auch auf künftige Themen. So stelle nicht nur der begonnene Bau der Ortsumgehung (B38 a) die Gemeinde vor eine wichtige Veränderung. Als konkretes Projekt nannte er das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren in Hessen“, in das die Gemeinde im Jahr 2020 aufgenommen worden ist. Wichtiges Ziel hierbei ist, den Ortskern zu beleben sowie lebendige, nachhaltige und zukunftsfähige Kernbereiche zu schaffen. Vertreter aus Politik und Verwaltung kommen dazu am Montag zu einem ersten Workshop zusammen. Kadesch appellierte an die Kommunalpolitiker, die Ideen weiterzutragen. Er bezeichnete es als einen Herzenswunsch, junge Menschen zur Teilnahme zu motivieren, die einen anderen Blickwinkel mit einbringen können. „Es ist wichtig, dass wir viel miteinander reden und diskutieren, aber auch, dass wir in die Umsetzung kommen“, sagte Kadesch und ergänzte, dass die schwierige Haushaltslage, erschwert durch die Pandemie, im Konflikt dazu stehe. So sei die gerade beschlossene Erhöhung der Grundsteuer notwendig gewesen.

Zur Weiterentwicklung der Gemeinde sei es entscheidend, dass Verwaltung, politische Gremien und Bürger zusammenarbeiten. In seiner 40-jährigen Tätigkeit als Beamter, zuletzt als Leiter der Kriminalinspektion der Polizei Südhessen, habe er sich stets für die Sicherheit der Menschen eingesetzt. „Es ist meine DNA, für Menschen da zu sein“, sagte Kadesch abschließend.

Gemeindevertretervorsitzender Gerhard Ohlig hatte ihm zuvor eine gute Zusammenarbeit zugesagt und wünschte ihm und allen Beteiligten eine „offene, gute und zielführende Kommunikation, die uns weiterbringen kann“.

Kreisbeigeordneter Volker Buser sprach stellvertretend für Landrat Christian Engelhardt und den Kreisausschuss ein Grußwort. Er wünschte Kadesch viele Mitstreiter für seine „schwierige, aber schöne Aufgabe als Bürgermeister“ und bot ihm die Zusammenarbeit mit dem Kreis an. an
OZ vom 01.07.2021




26.05.2021
Entlang der K 12 zwischen Reisen und Ober Mumbach soll ein Rad- und Gehweg entstehen

   
 
30
Entlang der K 12 zwischen Reisen und Ober-Mumbach soll ein Geh- und Radweg entstehen. Der Bebauungsplan hat den Mörlenbacher Bauausschuss passiert. Archivbild: Fritz Kopetzky
 

Mörlenbach.
Ausschuss für Bau, Umwelt, Energie und Dorfentwicklung.

Schnell abgearbeitet war nach Erläuterungen des Geschäftsbereichsleiters Tobias Czech und des neuen Vorsitzenden Sürmann die weitere Tagesordnung des gerade frisch konstituierten Bauausschusses. Die Beschlussvorschläge werden der Gemeindevertretung zu deren Sitzung am 8. Juni einstimmig oder mit großer Mehrheit zur Annahme empfohlen.

Dabei geht es zunächst um eine Einbeziehungssatzung für den Ortsteil Bonsweiher. Hier soll im Bereich der Blumenstraße ein Grundstück im Außenbereich für ein Bauvorhaben in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil einbezogen werden. Der Ortsbeirat hatte bereits zugestimmt, wollte sich aber noch Anregungen zur Bauweise offenhalten. In Zusammenhang mit dem Verfahren einer Einbeziehungssatzung spiele das aber keine Rolle, wie Czech und Sürmann erläuterten.

Geh- und Radweg an der K 12

Auch der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „K 12 – Rad-/Gehwegneubau zwischen Ober-Mumbach und Reisen“ nahm nach kurzer Aussprache die Hürde des Ausschusses. Die Mitglieder stimmten der Umsetzung des aktuellen Planungsstandes zu, der alle Änderungen aus dem Anhörungsverfahren und der Behandlung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (TöBs) berücksichtigt.

Anlass ist der bereits mehrfach von der Gemeindevertretung ausgesprochene Wille, in den Seitentälern, also auch entlang der K 12 zwischen Ober-Mumbach und Reisen, einen separaten Rad- und Gehweg auszubauen. Die aktuelle Lage, die Radfahrer zwingt, die Fahrbahn der Kreisstraße mitzubenutzen, wird als gefährlich eingestuft.

Der Gemeindevorstand wird nach entsprechendem Satzungsbeschluss der Gemeindevertretung nun beauftragt, die Rechtskraft des Bebauungsplans herbeizuführen. mk
aus OZ und Odenwald extra vom 26.05.2021




26.05.2021
Mörlenbach/Bonsweiher, Vollsperrung wohl noch bis Ende Juni, Der weitere Ablauf der im Oktober begonnenen Arbeiten für einen Rad- und Gehweg
Gemeinde und Hessen Mobil stimmen Arbeiten am Rad- und Gehweg ab

 Vollsperrung wohl noch bis Ende Juni

 
30
Die L 3120 ist aktuell aufgrund der Bauarbeiten am Rad- und Gehweg zwischen Bonsweiher und Mörlenbach gesperrt. Archivbild: Fritz Kopetzky
 

Mörlenbach/Bonsweiher. Der weitere Ablauf der im Oktober begonnenen Arbeiten für einen Rad- und Gehweg entlang der L 3120 zwischen Mörlenbach und Bonsweiher sowie zur Deckenerneuerung der Landesstraße in der Ortsdurchfahrt von Mörlenbach ist jetzt zwischen Hessen Mobil und der Gemeinde abgestimmt worden. „Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende September geplant“, schreibt die Straßen- und Verkehrsbehörde in einer Pressemitteilung dazu.

Wie berichtet, ist die Baumaßnahme in drei Bauabschnitte und weitere Unterabschnitte unterteilt. Derzeit finden die Bauarbeiten im Bauabschnitt zwei, im Streckenabschnitt zwischen der Einmündung der K 11 und dem Ortseingang von Mörlenbach, statt. „In diesem Bauabschnitt ist zum Bau des Rad- und Gehweges die Herstellung einer rund vier Meter hohen Stützwand erforderlich“, so Hessen Mobil. Bei deren Herstellung sei eine Vollsperrung der L 3120 notwendig. Diese dauert voraussichtlich noch bis Ende Juni.

Im Anschluss werden die Bauarbeiten in Bauabschnitt eins weitergeführt. Dieser beinhaltet die Arbeiten am Rad- und Gehweg zwischen dem Ortsausgang von Bonsweiher und der Einmündung der K 11. In diesem Abschnitt können die Bauarbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt werden.

Abschnitt drei beinhaltet die Arbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt von Mörlenbach, zwischen Görlitzer Straße und Hallgartenweg. „Die Bauarbeiten zur Fahrbahnerneuerung können in diesem Bauabschnitt aufgrund der geringen Fahrbahnbreite der Landesstraße größtenteils nur unter Vollsperrung in vier Unterabschnitten durchgeführt werden“, berichtet Hessen Mobil. Sie finden in den hessischen Sommerferien statt.

Der Zeitplan

Folgender zeitlicher Ablauf ist derzeit geplant: 19. bis 30. Juli von Görlitzer Straße bis Sackgasse, Glascontainer (gehört zur Bonsweiherer Str. 57-63); 3. bis 10. August von Sackgasse bis Klein-Breitenbacher Straße; 12. bis 19. August von Klein-Breitenbacher Straße bis Hirtenrainstraße. Am Wochenende von 20. bis 23. August finden die Bauarbeiten im Anschnitt zwischen Hirtenrainstraße und Hallgartenweg statt.

Die beschilderte Umleitungsempfehlung verläuft von Mörlenbach über die B 38 in Richtung Fürth, über die B 460 nach Heppenheim und die B 3 zur L 3120 in Richtung Bonsweiher. Aus Richtung Heppenheim erfolgt die Umleitung in umgekehrter Richtung.

Die neue Radwegeverbindung entlang der L 3120 verbindet künftig Bonsweiher und die Kerngemeinde auf einem rund 1790 Meter langen Streckenabschnitt. Zudem stellt der neue Rad- und Gehweg eine Verbindung an den vorhandenen Radweg Mörlenbach-Rimbach und das ÖPNV-Angebot am Bahnhaltepunkt Mörlenbach her.

Der Radweg wird auf freier Strecke mit einer Breite von 2,5 Metern und einer Länge von etwa 950 Metern auf der östlichen Talseite parallel zur Landesstraße verlaufen. Er wird durch einen 1 bis 1,75 Meter breiten Schutzstreifen von dieser abgesetzt. Der Radweg beginnt nach der Bushaltestelle an der Ortsausfahrt von Bonsweiher und endet an der Einmündung Sudetenstraße nach der Ortseinfahrt Mörlenbach. Innerhalb von Mörlenbach wird der Radverkehr über Schutzstreifen bis zur Anbindung an den vorhandenen Radweg an der Bahnstraße weitergeführt.

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme erfolgt über eine Länge von rund 1250 Metern in der Ortsdurchfahrt Mörlenbach auch die Erneuerung der Fahrbahndecke. Zudem werden im Auftrag der Gemeinde vier Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Der Wartebereich der Haltestellen wird hierbei rund 22 Zentimeter über Fahrbahnniveau angehoben und mit sogenannten Busbordsteinen sowie optischen und taktilen Leitelementen ausgestattet.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich nach Angaben von Hessen Mobil auf insgesamt 1,4 Millionen Euro. Die Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro zum Ausbau des Radweges sowie der Deckenerneuerung auf der L 3120 werden vom Land Hessen getragen. Die etwa 180 000 Euro zum barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen werden von der Gemeinde Mörlenbach getragen. Dafür erhält sie durch das Land Hessen eine Verkehrsinfrastrukturförderung von rund 160 000 Euro.
OZ vom 25.05.2021




16.05.2021
Mörlenbach. Werner Wetzel ist ein „alter Hase“ im Ortsbeirat Mörlenbach-Mitte
Das neu konstituierte Gremium wählte den Christdemokraten jetzt einstimmig zum Ortsvorsteher

 Drei erfahrene Mitglieder und vier neue bilden den Ortsbeirat von Mörlenbach-Mitte. Unser Bild zeigt von links Jutta Eisenhauer, Peter Born, Sven Martin, Ortsvorsteher Werner Wetzel, Michael Dreißigacker, Felice Parelaer und Marcel Huber. Bild: Sascha Lotz
 

Mörlenbach. Werner Wetzel ist ein „alter Hase“ im Ortsbeirat Mörlenbach-Mitte, und doch stand er noch nie an vorderster Front. Das neu konstituierte Gremium wählte den Christdemokraten jetzt einstimmig zum Ortsvorsteher. Er tritt damit die Nachfolge von Maria Wetzel an, mit der den 71-Jährigen keine Verwandtschaft, sondern nur die Namensgleichheit verbindet. Maria Wetzel hatte nicht mehr bei der Kommunalwahl im März kandidiert.

Werner Wetzel engagiert sich außerdem als stellvertretender Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes. Seine Stimme hat ebenso in der CDU-Fraktion der Gemeindevertretung Gewicht. Hier fungiert er als Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden.

Vier neue Gesichter

Unterstützt wird Wetzel von Stellvertreterin Felice Parelaer, einem neuen Gesicht im Ortsbeirat. Zum zweiten Stellvertreter wurde Peter Born (UFW/FWG) gewählt.

Zu den Neulingen im Ortsbeirat gehören auch Jutta Eisenhauer (CDU), Sven Martin (FDP) und Marcel Huber, der für die Wählergemeinschaft „Fortschritt Mörlenbach“ einzog. Im Team ist weiterhin Michael Dreißigacker (CDU), der dem Ortsbeirat bereits angehörte.

Werner Wetzel freut sich auf das neue Amt und die Zusammenarbeit mit einem motivierten Team. Für ihn steht zunächst das Zusammenfinden auf dem Programm, um festzustellen, in „welche Richtung die einzelnen Mitglieder tendieren“.

In den nächsten Monaten und Jahren wird sich der Ortsbeirat vor allem mit der innerörtlichen Entwicklung in der Kerngemeinde beschäftigen müssen. Wetzel: „Das steht im Zuge des Baus der Umgehungsstraße B 38a an.“ i.k.


 
 
 



23.02.2021
Erik Kadesch setzt auf Dialog mit den Bürgern in Mörlenbach, Taktgeber, Vorreiter und Moderator
Bürgermeisterwahl: Erik Kadesch will aus Mörlenbach eine Wohlfühlgemeinde machen / „Ich setze auf offene Diskussionen“

 Taktgeber, Vorreiter und Moderator
MÖRLENBACH, 22.02.2021
f
 
 
7
„Eine riesige Chance für Mörlenbach.“ Bürgermeisterkandidat Erik Kadesch spürt die Aufbruchstimmung in Mörlenbach durch den Bau der Ortsumgehung. Schon jetzt, lange vor der Fertigstellung, will er die Ortskernentwicklung in Angriff nehmen. Bild: Marco Schilling
 

Mörlenbach. Er will Mörlenbach zu einer Wohlfühlgemeinde machen, auf Schmusekurs ist Erik Kadesch deshalb aber nicht. Er ist einer, der anpackt, ein Macher, der seine Kraft und Leidenschaft zukünftig in den Dienst der Gemeinde Mörlenbach und ihrer Bürger stellen will. Als Kandidat für das Amt des Rathauschefs hat er seinen Wahlkampf unter das Motto „Zuhören, beurteilen, entscheiden“ gestellt. Damit signalisiert er Bürgernähe, Weitsicht und Durchsetzungskraft. Attribute, mit denen der Mann aus Oberzent die Weschnitztalgemeinde voranbringen will – als parteiunabhängiger Bürgermeister.

Zwar wird er sowohl von der CDU als auch von der SPD unterstützt. Die beiden Ortsverbände hatten sich bereits im Juli einstimmig für den 55-jährigen Kriminaloberrat aus Oberzent ausgesprochen. Allerdings sieht er sich in der Pflicht, im übergreifenden Dialog alle Parteien ins Boot zu holen.

Wir treffen Erik Kadesch an der Baustelle der Mörlenbacher Ortsumgehung B 38a. Die Bagger rollen, Schneeflocken fallen. „Hier spüre ich eine besondere Aufbruchstimmung, die ganz Mörlenbach verändern kann“, erklärt er. Er will die Zeit bis zur Fertigstellung der lang ersehnten Straße im Jahr 2027 nutzen, um schon jetzt eine zukunftsorientierte Ortskernentwicklung auf den Weg zu bringen. Kadesch: „Das ist eine riesige Chance für die Gemeinde.“

Lebendige Kerngemeinde

Rückbau der B 38, Fahrrad- und Fußgängerwege, verkehrsberuhigte Bereiche, Grünanlagen und Parkplätze vor den Geschäften sind für Kadesch die Stichworte, wenn es darum geht, einen Ort zu beleben, an dem „die Menschen wieder verweilen wollen“. Eine lebendige Kerngemeinde also, die mit ihren Pfunden wuchert – dem Rathausplatz, dem Bürgerhaus, den Draisinen und der Alla-Hopp-Anlage. Und diese Attraktivität soll nicht nur für die Mörlenbacher selbst gesteigert werden, sondern auch für Touristen. Um seine Ideen umzusetzen, will er kein fertiges Konzept präsentieren, sondern es zusammen mit den Bürgern entwickeln. „Ich will viel mehr Bürgerbeteiligung“, hat er sich selbst zum Ziel gesetzt. „Denn nur, wenn wir die Bürger in die Prozesse einbeziehen, entsteht Akzeptanz.“

Dialog und Bürgernähe

Als Bürgermeisters sieht er sich in der Rolle als Vorreiter und Taktgeber, aber auch als Moderator zwischen Parteien, Interessensvertretern und Vereinen. Das geht nicht ohne Kommunikation. Und darin liegt für ihn der Schlüssel zu einem gelingenden Miteinander. Die Chance auf Dialog und Bürgernähe ist es auch, die ihn reizt, Bürgermeister zu werden. Als Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Darmstadt-Dieburg ist der Kontakt zu den Bürgern aktuell fast komplett verloren gegangen. „Kontakt und Nähe sind mir wichtig“, so der Familienvater.

Mit Mörlenbach verbindet den Oberzenter seine berufliche Vergangenheit, zunächst als Chef der Kriminalpolizei in Heppenheim, später als Leitung der gesamten Polizeidirektion. Eine gute Führungsposition, die er schon einmal aufgeben wollte. Denn für Kadesch ist es nicht der erste Anlauf, um Bürgermeister zu werden. Vor zwei Jahren kandidierte er in seiner Heimatstadt Oberzent, unterlag jedoch in der Stichwahl.

Warum jetzt also ausgerechnet Mörlenbach? Kadesch: „Mörlenbach ist meine Region. Die Gemeinde hat enorm viel Potenzial. Und hier könnte ich viel bewegen.“

Dass er das von seinem Wohnort Airlenbach, einem Stadtteil von Oberzent, tun würde, wo er ein altes Gehöft renoviert hat, ist für ihn kein Hinderungsgrund. „Das ist doch ein Katzensprung“, schätzt er die 23 Kilometer ein. Und ohnehin zeige das Beispiel von Mörlenbachs Alt-Bürgermeister Lothar Knopf, der auch zur Amtszeit in Wald-Michelbach wohnte, dass die Entfernung kein Kriterium für das Engagement eines Bürgermeisters für seine Gemeinde ist.

Last nicht auf Bürger verteilen

Die Themen, die Kadesch sich auf seine Fahnen geschrieben hat, unterscheiden sich nicht grundlegend von denen seiner beiden Mitbewerber. Sie liegen ohnehin auf der Hand. Der zukünftige Bürgermeister muss vor allem die Finanzen im Blick behalten. Dafür sieht sich Kadesch als Diplom-Verwaltungswirt gut gerüstet. Er sagt: „Wir dürfen die Last gerade in der aktuellen Situation nicht auf die Bürger und das Gewerbe verteilen.“ Stattdessen sei zu prüfen, welche Ausgaben man schieben könne und an welchen Stellschrauben kurzfristig gedreht werden könne. „Vor allem müssen wir genau hinschauen, warum Mörlenbach im Weschnitztal aus der Reihe tanzt.“

Schutzmann vor Ort

Sein ureigenes Thema ist aber die Sicherheit – das passt für den Polizeibeamten wie die Faust aufs Auge. Er weiß zwar: Kriminalstatistisch gesehen kann man sich glücklich schätzen, in Mörlenbach zu leben. „Aber es geht mir auch um die gefühlte Sicherheit.“ So strebt er nach seiner Wahl die Aufnahme der Gemeinde in das Kompass-Programm des Hessischen Innenministeriums an. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Und er möchte einen Schutzmann vor Ort ansiedeln, der zusammen mit der Ordnungspolizei als verlängerter Arm der Polizei wirkt. Eine Polizeistation für Mörlenbach hält er dagegen für unrealistisch.

Um Familien in Mörlenbach eine Perspektive zu geben, setzt Kadesch in Sachen Wohnraumschaffung auf eine Kombination, in der Baulücken geschlossen, aber auch Neubaugebiete ausgewiesen werden. Mit Augenmaß agieren will er bei der Ausweisung von Gewerbegebieten – ein heißes Eisen in Mörlenbach, nicht erst seit die Bürger dem interkommunalen Gewerbegebiet 2019 eine Absage erteilten. Als Bürgermeister will er den Spagat schaffen zwischen dem Bedarf des Gewerbes und dem Naturschutz. Wie der aussehen könnt, soll im Dialog erarbeitet werden. Kadesch: „Da muss man alle Beteiligten an einen Tisch holen. Ich setzte auf offene Diskussionen. Nur so entsteht Glaubwürdigkeit.“

Info

Erik Kadesch geht als parteiunabhängiger Kandidat bei der Mörlenbacher Bürgermeisterwahl am 14. März ins Rennen.

Seine Kandidatur wird unterstützt von den Ortsparteien CDU und SPD.

Der 55-Jährige wohnt mit seiner Lebenspartnerin im Oberzenter Stadtteil Airlenbach. Das Paar hat vier Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren.

Der Leiter der Kriminalinspektion der Polizei Südhessen trägt aktuelle Personalverantwortung für rund 200 Mitarbeiter.

Erik Kadesch ist Diplom-Verwaltungswirt.

Iris Kleefoot, OZ, 22.02.2021




29.12.2020
Leben in Mörlenbach attraktiver machen
Für die Kommunalwahl am 14.März 2021 ist die CDU Mörlenbach gerüstet

Leben in Mörlenbach attraktiver machen

 

Mörlenbach. Die CDU Mörlenbach arbeitet parallel zur Einbindung der vielen neuen Kandidaten und Unterstützer an der Feinabstimmung eines professionellen Wahlprogramms für die Kommunalwahl am 14. März 2021. Im Sinne der Transparenz wird dieses Dokument nach Verabschiedung allen Bürgerinnen und Bürgern in Mörlenbach auf der Website der CDU zur Verfügung stehen.

Mit unserem Slogan „Mit Tatkraft in die Zukunft. CDU Mörlenbach.“ formuliert die Partei klare Ziele und Maßnahmen für ein lebenswerteres und attraktiveres Mörlenbach der Zukunft.

So finden sich dort konkrete Vorhaben der Ortskerngestaltung mit Blick auf die endstehende Umgehungsstraße, der Förderung von Familien, Senioren, Kindern und Jugendlichen, der Vereine und dem Gewerbe.

Zahlreiche Chancen werden in der Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit, der Förderung der digitalen Infrastruktur sowie der Entwicklung der einzelnen Wohnquartiere gesehen und ausformuliert. Die CDU Mörlenbach konkretisiert umfängliche Ziele der Kinder- und Jugendförderung, des Natur- und Landschaftsschutzes und der Wohnbauförderung.

Gleichwertig neben die bereits in der Vergangenheit priorisierten Schwerpunkte Sicherheit, Vandalismusbekämpfung, ärztliche Versorgung und solide Haushaltsführung treten neue Aspekte. Bezahlbare Kinderbetreuung, Förderung alternativer Energien, transparente Politik und die ausdrückliche Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Mörlenbach nach Corona sind nur einige aus dem Programm.

Der Vorstand ist in besonderem Maße erfreut über die große Beteiligung so vieler Menschen an der Entstehung des über 25-seitigen Wahlprogramms. „Wir diskutieren lebhaft und finden zu großer Geschlossenheit auch mit Hilfe der in dem Wahlprogramm ausformulierten Ziele und Maßnahmen. Dass ein Ortsverband ein solch professionelles Produkt ohne die Möglichkeit des persönlichen Treffens herstellen kann, zeigt die hohe demokratische Kompetenz und Energie aller Mitwirkenden. „Darauf sind wir stolz“. Die CDU Mörlenbach wird bereits vor der endgültigen Verabschiedung und Veröffentlichung des Programms regelmäßig über feststehende Inhalte öffentlich informieren. „Wir nutzen dazu digitale und klassische Medien und, je nach Möglichkeit, den persönlichen Kontakt zu allen Bürgerinnen und Bürgern.“

Für die Kommunalwahl am 14.März 2021 ist die CDU Mörlenbach gerüstet und hofft auf zahlreiche Zustimmung.

Artikel OZ vom 29.12.2020




30.11.2020
Weschnitz-Renaturierung: Mörlenbacher suchen nach einer Lösung
die Erholungszwecken und Wohnbaunutzung gleichermaßen gerecht wird

 Wertvolles Gelände soll nicht 
brach liegen
Weschnitz-Renaturierung: Mörlenbacher suchen nach einer Lösung, die Erholungszwecken und Wohnbaunutzung gleichermaßen gerecht wird
Steht die Renaturierung der Weschnitz der Bebauung dieses Geländes zwischen Bahnlinie und Weschnitz in Mörlenbach parallel zum Hallgartenweg im Weg? Wie beides zusammengebracht werden kann, soll jetzt der Bauausschuss klären. Bild: Michael Kochendörfer



22.11.2020
CDU Mörlenbach freut sich über finanzielle Hilfen für Hessens Kommunen
„Auch uns helfen die 3 Milliarden Euro der Landesregierung“

 „Auch uns helfen die 3 Milliarden Euro der Landesregierung“

CDU Mörlenbach freut sich über finanzielle Hilfen für Hessens Kommunen

Mit großer Freude und Erleichterung hat die Mörlenbacher CDU die Übereinkunft zwischen der Hessischen Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden in Hessen zum Umgang mit den Kommunalmitteln des Sondervermögens „Hessens gute Zukunft sichern“ zur Kenntnis genommen. „Diese 3 Milliarden Euro der Landesregierung helfen auch uns in Mörlenbach sehr konkret“, sagte Rainer Jäger (1. Vorsitzender): „Sie unterstützen uns massiv dabei, den erfolgreichen Weg unserer Haushalte in Mörlenbach weiterzugehen.“

Nachdem das Sondervermögen zunächst „nur“ Mittel in Höhe von 2,5 Milliarden Euro für die Kommunen vorgesehen hatte, sieht die Vereinbarung aus der letzten Woche jetzt noch einmal weitere, über 550 Millionen Euro zusätzlich vor. „Das zeigt den hohen Stellenwert, den die Landesregierung den kommunalen Belangen einräumt und ist wahrscheinlich in der Geschichte unseres Landes einmalig“, unterstrich auch Heinz Odenwälder, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat.

In dem Paket enthalten sind verschiedene Corona-bezogene Mittel bspw. für Krankenhäuser sowie Schutzmaßnahmen an Schulen und Kitas vorgesehen. Daneben gibt es Positionen für Testungen von Erziehern, Tablets in Pflegeheimen oder den Digitalpakt Schule. Überdies ist die Absicherung des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) in Höhe von 1,4 Milliarden Euro ein starkes Signal auch für die Planbarkeit der Haushalte. Diese Mittel sichern, dass der KFA auch in den kommenden Jahren steigen und so die wachsenden kommunalen Aufgaben finanzieren wird.

„Worüber wir uns natürlich besonders freuen ist, dass auch ein Ausgleich für die ausgefallenen Kita-Beiträge Bestandteil der Vereinbarung ist“, sagt Rainer Jäger.

Jäger verwies darauf, „dass sich die finanzielle Hilfe von über drei Milliarden Euro nahtlos in die Erfolgsprojekte der Vergangenheit einreiht, die durch die CDU-geführten Landesregierungen in den letzten Jahren für die Kommunen aufgelegt wurden. Hierzu zählen die Entschuldungsprogramme wie die HESSENKASSE und der Kommunale Schutzschirm aber auch die Kommunalen Investitionsprogramme. „Und diese neuen über 3 Milliarden Euro, dieser neue Baustein aus dem Sondervermögen sucht in Deutschland seinesgleichen“, macht Rainer Jäger abschließend deutlich. „Er zeigt, dass die CDU die Kommunalpartei ist und das gibt uns massiven Rückenwind für die Kommunalwahlen am 14.März.




08.10.2020
Die beiden örtlichen Parteivorsitzenden Rainer Jäger (CDU, rechts) und Rene Hahl (SPD, links haben am Samstag Erik Kadesch (Mitte) die Unterstützer-Unterschriften für die Bürgermeister-Kandidatur übergeben.
Bgm Wahl am 14. März 2021, bisher 115 Unterstützer Unterschriften

 
Die beiden örtlichen Parteivorsitzenden René Hahl (SPD, links) und Rainer Jäger (CDU, rechts) haben am Samstag Erik Kadesch (Mitte) die Unterstützer-Unterschriften für die Bürgermeister-Kandidatur übergeben. Bild: Fritz Kopetzky



15.06.2020
Radwegekonzept der Gemeinde Mörlenbach
Land Hessen baut Radweg zwischen Mörlenbach und Bonsweiher

Radwegekonzept der Gemeinde Mörlenbach: Land Hessen baut Radweg zwischen Mörlenbach und Bonsweiher – Baubeginn voraussichtlich Zweite Jahreshälfte 2020 Im Radwegekonzept der Gemeinde Mörlenbach, das vor längerer Zeit auf Antrag der CDU Fraktion in der Gemeindevertretung beschlossen wurde, hat der Bau eines Radwegs zwischen der Kerngemeinde Mörlenbach und dem Ortsteil Bonsweiher eine hohe Priorität. Die Gemeinde Mörlenbach hat entsprechende Planungen aufgenommen und sich um Fördermittel bemüht. Nun hat das Land Hessen den Bau der Strecke zugesagt. Die zugehörige Vereinbarung haben die Gemeinde Mörlenbach und Hessen Mobil im Januar 2020 unterzeichnet. Laut dieser Vereinbarung übernimmt die Gemeinde die Leistungen von der Voruntersuchung bis zur Ausführungsplanung und erhält hierfür eine Kostenpauschale des Landes. Den Bau übernimmt das Land Hessen bezüglich der Durchführung und der Kosten vollständig. Dies berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland. Der geplante Radweg dient vor allem der Schulwegsicherung der Schülerinnen und Schüler aus Bonsweiher, die nach Mörlenbach oder zu den weiterführenden Schulen in Rimbach gelangen müssen. Die für den Zweirichtungsverkehr ausgelegte Strecke mit einer Regelbreite von 2,5 Metern wird entlang der Landesstraße L 3120 von Mörlenbach nach Bonsweiher verlaufen. Innerorts sind beidseitig markierte Schutzstreifen vorgesehen. Der bauliche Teil des Weges hat eine Länge von rund 905 Metern. Mit den anschließenden Markierungsarbeiten der Schutzstreifen ergibt sich eine Gesamtlänge der Arbeiten von 1,75 Kilometern. Das Projekt hat ein Kostenvolumen von 1,2 Millionen Euro. „Aufgrund der Corona-Pandemie ruht der normale Schulbetrieb – die hessischen Lehrkräfte leisten herausragende Arbeit, um den Schülerinnen und Schülern unter Verwendung digitaler Angebote Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen. Doch es wird auch eine Zeit nach der Krise geben. Zwar liegt der Fokus der Landesregierung derzeit im Krisenmanagement – wir dürfen aber trotzdem dringende Projekte, beispielsweise in der Radweginfrastruktur, nicht aus den Augen verlieren. Dass der Bau des Radwegs trotz der schwierigen Lage vorangetrieben wird zeigt, dass die Landesregierung auch in der Krise multitaskingfähig bleibt“, erklärt Heitland. Die Erfüllung der baurechtlichen Voraussetzungen in Form der Veröffentlichung des Beschlusses zum Bebauungsplan der Gemeinde wird demnächst erwartet. Das Baufeld entlang der L3120 ist bereits von Bewuchs befreit, sodass bei vorliegendem Baurecht ab der zweiten Jahreshälfte 2020 mit dem Baubeginn gerechnet werden könne, so Heitland abschließend. Für weitere Informationen oder Fragen: Birgit Heitland Mitglied des Hessischen Landtags Wahlkreisbüro: Schönbacher Straße 5, 64646 Heppenheim Telefon ¬+49 6252 982144 Telefax + 49 611 327 601 690 Email: b.heitland@ltg.hessen.de


  Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
Termine
News-Ticker
Presseschau
CDU Landesverband
Hessen
Ticker der
CDU Deutschlands
CDU Landesverband Hessen
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

Datenschutzhinweis:
Die Speicherung Ihrer E-Mail Adresse für unseren Newsletter wird erst nach Ihrer expliziten Einwilligung auf der Folgeseite vorgenommen. Weitere Informationen zu unserem Newsletter finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
 
   
0.48 sec.