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20.09.2013 - Übersicht | Drucken

Spätestens 2017 sollen Autos auf der B38a rollen

Mörlenbach. Es tut sich etwas in Sachen B 38a: Gestern wurde am Rande der Panoramastraße zwischen Mörlenbach und Ober-Mumbach mit Sondierungsbohrungen begonnen.

Spätestens 2017 sollen Autos auf der B38a rollen

 

Mörlenbach. Es tut sich etwas in Sachen B 38a: Gestern wurde am Rande der Panoramastraße zwischen Mörlenbach und Ober-Mumbach mit Sondierungsbohrungen begonnen. Diese bauvorbereitenden Maßnahmen dienen dazu, die genaue Beschaffenheit des Untergrundes zu ermitteln. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Planung der Brückenbauwerke im Zuge der Umgehungsstraße von Mörlenbach.

 

Dort wo Stefan Saebisch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, gestern symbolisch mit einem Knopfdruck den großen Bohrer startete, wird die B 38a einmal unter der Panoramastraße hindurchgeführt werden. Die Umgehungsstraße führt aus dem Weschnitztal dort hinauf, erreicht an dieser Stelle ihren höchsten Punkt und verläuft dann weiter über das Weiherer Tal und die Kisselhöhe zurück zur B 38. Drei Brücken und zwei Tunnel müssen gebaut werden, um die Trasse nach der sogenannten Variante O 2 (oberirdische Ostumgehung) zu realisieren.

Planfeststellung in diesem Jahr

Nachdem eine ganze Region "seit 50 Jahren", wie Mörlenbachs Bürgermeister Lothar Knopf sagte, auf die Straße wartet, könnte es ab sofort relativ schnell gehen. Saebisch wiederholte gestern seine Ankündigung, dass die Planfeststellung noch in diesem Jahr erfolgen wird. Die bauvorbereitenden Maßnahmen dienen dazu, dann sofort mit der konkreten Umsetzung beginnen zu können. Die Verantwortlichen hoffen auf einen Sofortvollzug, vom Bund gibt es - "nach intensivem Ringen" (Saebisch) - eine Finanzierungszusage.

Auf eines legte sich der Staatssekretär gestern fest: "Wir wollen die Umgehungsstraße von Mörlenbach in der nächsten Legislaturperiode einweihen". Das bedeutet: spätestens 2017 sollen die Autos auf der B 38a rollen.

"Das ist nicht nur eine Herzensangelegenheit der Gemeinde Mörlenbach, sondern der ganzen Region", erklärte Knopf gestern. Dass er damit nicht falsch liegt, zeigte die Anwesenheit mehrerer Bürgermeister - oder ihrer Stellvertreter - aus dem Weschnitztal und dem Überwald beim gestrigen Bohrungsbeginn. Sie sind sich mit dem Mörlenbacher Rathauschef einig, dass hier "die Weichen für die Zukunft der ganzen Region" gestellt werden. Und auch dieser Aspekt wurde gestern nicht ausgespart: Nach der Umgehung für Mörlenbach muss die B 38a auch um Rimbach und Fürth weitergeführt werden.

Gewinn an Lebensqualität

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Straße für das Weschnitztal, den Überwald und auch den Odenwaldkreis sprach Stefan Saebisch ebenso von einer steigenden Lebensqualität für die Anwohner, die mit der Entspannung der Verkehrssituation einher geht.

Saebisch nannte das Weschnitztal und den Überwald "eine der dynamischsten und wesentlichsten Wachstumsregionen in Hessen". Er führte Projekte wie das Interkommunale Breitbandnetz (IKbit) und die Solardraisinen als Belege an. Allerdings sei der ländliche Raum auch auf die "grundlegende Infrastruktur" in Form eines ausreichenden Straßennetzes angewiesen.

Andreas Moritz, Regionalbevollmächtigter von Hessen Mobil, erläuterte im Gespräch mit der Odenwälder Zeitung, dass auf der Anhöhe zwischen Mörlenbach und Ober-Mumbach in 10 bis 15 Meter Tiefe Fels erwartet wird, auf dem die Überführung der Panoramastraße Halt finden soll. Anhand der Ergebnisse der Bohrungen werden die Ingenieure die komplexen Brückenbauwerke planen. Glaubt man den gestrigen Ankündigung, dann könnten in absehbarer Zeit die Bagger rollen. arn

 

Artikel vom: 18.09.2013


Planfeststellung in diesem Jahr

Nachdem eine ganze Region "seit 50 Jahren", wie Mörlenbachs Bürgermeister Lothar Knopf sagte, auf die Straße wartet, könnte es ab sofort relativ schnell gehen. Saebisch wiederholte gestern seine Ankündigung, dass die Planfeststellung noch in diesem Jahr erfolgen wird. Die bauvorbereitenden Maßnahmen dienen dazu, dann sofort mit der konkreten Umsetzung beginnen zu können. Die Verantwortlichen hoffen auf einen Sofortvollzug, vom Bund gibt es - "nach intensivem Ringen" (Saebisch) - eine Finanzierungszusage.

Auf eines legte sich der Staatssekretär gestern fest: "Wir wollen die Umgehungsstraße von Mörlenbach in der nächsten Legislaturperiode einweihen". Das bedeutet: spätestens 2017 sollen die Autos auf der B 38a rollen.

"Das ist nicht nur eine Herzensangelegenheit der Gemeinde Mörlenbach, sondern der ganzen Region", erklärte Knopf gestern. Dass er damit nicht falsch liegt, zeigte die Anwesenheit mehrerer Bürgermeister - oder ihrer Stellvertreter - aus dem Weschnitztal und dem Überwald beim gestrigen Bohrungsbeginn. Sie sind sich mit dem Mörlenbacher Rathauschef einig, dass hier "die Weichen für die Zukunft der ganzen Region" gestellt werden. Und auch dieser Aspekt wurde gestern nicht ausgespart: Nach der Umgehung für Mörlenbach muss die B 38a auch um Rimbach und Fürth weitergeführt werden.

Gewinn an Lebensqualität

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Straße für das Weschnitztal, den Überwald und auch den Odenwaldkreis sprach Stefan Saebisch ebenso von einer steigenden Lebensqualität für die Anwohner, die mit der Entspannung der Verkehrssituation einher geht.

Saebisch nannte das Weschnitztal und den Überwald "eine der dynamischsten und wesentlichsten Wachstumsregionen in Hessen". Er führte Projekte wie das Interkommunale Breitbandnetz (IKbit) und die Solardraisinen als Belege an. Allerdings sei der ländliche Raum auch auf die "grundlegende Infrastruktur" in Form eines ausreichenden Straßennetzes angewiesen.

Andreas Moritz, Regionalbevollmächtigter von Hessen Mobil, erläuterte im Gespräch mit der Odenwälder Zeitung, dass auf der Anhöhe zwischen Mörlenbach und Ober-Mumbach in 10 bis 15 Meter Tiefe Fels erwartet wird, auf dem die Überführung der Panoramastraße Halt finden soll. Anhand der Ergebnisse der Bohrungen werden die Ingenieure die komplexen Brückenbauwerke planen. Glaubt man den gestrigen Ankündigung, dann könnten in absehbarer Zeit die Bagger rollen. arn

 

Artikel vom: 18.09.201

Bernhard Horstmann, 14.09.2015, 13:47 Uhr
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