CDU Gemeindeverband 69509 Mörlenbach
Besuchen Sie uns auf http://www.cdu-moerlenbach.de

DRUCK STARTEN




CDU Gemeinsam stark für Mörlenbach
Beim Sommerfest der Christdemokraten im Hofcafé Evelin werden langjährige Mitglieder geehrt

Foto
 Mörlenbach. Das Sommerfest der CDU im Hofcafé Evelin stand ganz im Zeichen der Geselligkeit, aber auch der Politik. Der Vorsitzende der CDU, Rainer Jäger, freute sich, dass ein Treffen „in echt statt via Zoom“ das erste Mal seit 16 Monaten möglich war. In seiner Ansprache ging er auf den Lockdown im Zuge der Pandemie ein. Trotz aller Widrigkeiten habe die CDU in Mörlenbach viel bewegt. Besonders freute er sich über die Wahl von Bürgermeister Erich Kadesch, der von den Mörlenbacher Christdemokraten unterstützt worden war. Kadesch stattete dem Fest zusammen mit seiner Ehefrau einen Besuch ab. Jäger entschuldigte den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister, der gerade im Sommerurlaub weilt.

Heinrich Odenwälder, Fraktionsvorsitzender der Mörlenbacher CDU, berichtete über die Arbeit in der Gemeindevertretung. „Wir wollen mit allen Parteien zusammenarbeiten. Nach der Sommerpause werde wir in den Sitzungen sehen, ob das auch klappt“, so der Kommunalpolitiker.

Erich Kadesch dankte den Mitgliedern beim Sommerfest für ihren Einsatz bei seiner Wahl und berichtete von seinen ersten Tagen im Amt, die bestimmt waren von der Haushaltskonsolidierung, aber auch von Bürgernähe. Kadesch sprach sich für den erarbeiteten Kompromiss zur Erhöhung der heftig diskutierten Grundsteuer auf 595 Prozent aus.

„Innovatives Land“

Die CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland aus Zwingenberg äußerte sich zufrieden über der Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung. Hessen habe die zurückliegenden Monate während der Pandemie bisher gut gemanagt. Man habe in schwierigen Zeiten viel abgefangen. „Wir haben all jene unterstützt, die es benötigten – ob durch die Unterstützung bei der Kurzarbeit für Mitarbeiter von Firmen oder mit den Programmen für die Kulturbranche“, so Heitland. Sie lobte die Familien, die in dieser Zeit viel leisten mussten. Heitland: „Die Eltern im Homeoffice, die Kinder im Homeschooling: eine Herausforderung.“ Durch die Landesregierung sei die Digitalisierung vorangetrieben worden, damit der ländliche Raum nicht benachteiligt wird. Ebenso stehe der Klimaschutz im Fokus der Regierung. „Hessen ist ein innovatives Land“, weiß die Landtagsabgeordnete. Jetzt ruht ihre Hoffnung darauf, dass kein Lockdown mehr nötig sein wird und Kinder wieder in die Schule zum Präsenzunterricht gehen können. Für die Zukunft möchte Birgit Heitland versuchen, mehr Mittel vom Bund einzuwerben, damit Kinderbetreuung auch nach dem Unterricht gewährleistet werden kann.

Landrat Christian Engelhardt dankte den CDU-Mitgliedern für die Unterstützung bei der Landratswahl. „Ich freue mich auf September, da beginnt meine zweite Amtszeit als Landrat des Kreises Bergstraße.“ Auf Entlastung durch die zukünftige Umgehungsstraße B38 a hofft er für die Bürger nach der Fertigstellung im Jahr 2027. Gleichzeitig soll aber die Ortsmitte von Mörlenbach entwickelt werden, so der Landrat in seiner Rede. Gemeinsam mit Birgit Heitland überbrachte er die Grüße vom Bundesvorsitzenden der CDU, Armin Laschet. Dann ehrten sie langjährige Mitglieder. gg

 

Landrat Christian Engelhardt und die Bergsträßer Landtagsabgeordnete Birgit Heitland ehrten im Rahmen des Sommerfestes der CDU Mörlenbach zahlreiche langjährige Mitglieder.

Für 45 Jahre: Markus Pichner.

Für 40 Jahre: Franz Jäger.

Für 30 Jahre: Armin Alexander Schmidt.

Für 25 Jahre: Andrea Bylitza und Peter Stephan.

Für 15 Jahre: Rainer Richter und Marianne Wetzel.

Für 10 Jahre: Werner Wetzel.

Für 5 Jahre: Bodo Kalesse, Klaus Zopf, Harry Schölch, Wilhelm Krieger, Michael Dreißigacker und Heinrich (Heinz) Odenwälder.

Quelle: OZ vom 19.07.2021 

weiter
Amtsantritt: Ein mit Terminen prall gefüllter erster Arbeitstag des neuen Bürgermeisters Erik Kadesch
Teamgeist für ein starkes Mörlenbach

 Teamgeist für ein starkes Mörlenbach
f
 
 

Eine Erinnerung an seinen Vater ist die alte Aktentasche. „Mein Markenzeichen“, verrät der neue Rathauschef Erik Kadesch an seinem ersten Arbeitstag. Bild: Marco Schilling
 

Mörlenbach. Mit 61,33 Prozent der Stimmen wählten die Mörlenbacher im März den 55-jährigen Erik Kadesch aus Oberzent zu ihrem Bürgermeister. Im Wahlkampf war er angetreten mit dem Versprechen, Mörlenbach zu einer Wohlfühlgemeinde zu machen. Dazu hat er jetzt die Chance. An seinem ersten Arbeitstag – prall gefüllt mit Terminen – nahm er sich gestern Zeit für ein Gespräch über anstehende Aufgaben und ausgefallene Flitterwochen.

Sie haben am Freitag Ihre langjährige Lebensgefährtin Hortense geheiratet. Herzlichen Glückwunsch zunächst zur Hochzeit. Ihnen bleibt wohl keine Zeit für Flitterwochen?

Erik Kadesch: Danke! Und nein, die Flitterwochen müssen warten. Es war auch alles sehr kurzfristig. Wir wollten zwar schon lange aus verschiedenen Gründen gerne in Dänemark heiraten, haben aber erst am Donnerstag die Nachricht bekommen, dass es am Tag darauf möglich sein wird. Die Hochzeit im ältesten Standesamt Dänemarks in Ribe fand dann in sehr kleinem Rahmen nur zu zweit statt.

Das spricht für Ihre Spontanität. Der heutige Amtsantritt war dagegen von langer Hand geplant. Wie sieht Ihr erster Arbeitstag aus?

Kadesch: Der ist bereits voll verplant. Zunächst möchte ich die Mitarbeiter der Verwaltung bei einem Treffen im Bürgerhaus begrüßen. Mir ist es wichtig, zu vermitteln, dass der Bürgermeister nur mit einem engagierten Team, das hinter ihm steht, etwas bewirken kann. Die Mitarbeiterinnen in den Kindergärten werde ich in den kommenden Wochen vor Ort besuchen. Am Nachmittag werde ich mit allen Geschäftsbereichsleitern sprechen, um mir einen detaillierten Überblick zu verschaffen. Und dann werde ich einer Dame in Weiher zu ihrem 90. Geburtstag gratulieren.

Ein Zeichen Ihrer im Wahlkampf angekündigten Bürgernähe?

Kadesch: Als Zeichen von Bürgernähe, aber auch von Wertschätzung den Mörlenbachern gegenüber. Außerdem kann ich mir so ein Stimmungsbild davon machen, was die Bürger bewegt.

Sie haben die zurückliegenden Wochen bereits genutzt, um sich mit Ihrem Vorgänger Jens Helmstädter auszutauschen. Was möchten Sie von ihm übernehmen und was möchten Sie anders machen?

Kadesch: Wir haben uns über viele wichtige Themen austauschen können. Und ich bin dankbar, dass Jens Helmstädter mir angeboten hat, auch nach seinem Ausscheiden weiterhin für Fragen zur Verfügung zu stehen. Er hat mir die Botschaft mit auf den Weg gegeben, dass die Gemeinde Mörlenbach über hoch motivierte Mitarbeiter verfügt. Und auch ich bin der Meinung, dass wir nur gemeinsam stark sind. Das gilt ebenso für die Arbeit auf kommunalpolitischer Ebene. Ich habe schon jetzt einen guten Kontakt zu allen Fraktionen und pflege mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Gerhard Ohlig, einen regen Austausch. Mein großer Wunsch: Ich möchte, dass Mörlenbach ein gutes Team wird, das sich zusammensetzt aus den Mitarbeitern der Verwaltung, aus Mitgliedern der politischen Gremien und vor allem aus den Bürgern selbst.

Sie setzen auf Bürgerbeteiligung, besonders beim Projekt Ortskernsanierung. Wie kann die aussehen?

Kadesch: Indem wir die Bürger schon im Vorfeld einbeziehen. So sind alle Mörlenbacher am Samstag, den 10. Juli, auf den Rathausplatz eingeladen. Wir machen eine Stadtrallye zu verschiedenen Plätzen in der Kerngemeinde, um Möglichkeiten zur Entwicklung der Gemeinde zu finden.

Hintergrund ist die Aufnahme Mörlenbachs in das hessische Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ ...

Kadesch: ... und die Umgehungsstraße B 38a, die nach Fertigstellung einen Großteil des Verkehrs aus dem Innenort rausziehen wird. Die Kerngemeinde soll dann aber nicht aussterben, sondern wir wollen sie beleben. Dabei wollen wir auf die Wünsche der Bürger eingehen und möglichst viele Bedürfnisse einbeziehen. Mich interessiert die Sichtweise aller Bürger, auch der Senioren und der Jugendlichen. Deshalb möchten wir auch noch gar nicht so viel vorgeben, sondern Ideen sammeln. Die Umsetzung wird sich dann über mehrere Jahre ziehen.

Ihnen als langjährigem Polizeibeamten liegt besonders die Sicherheit am Herzen. Sie wollen sich um die Aufnahme Mörlenbachs in das Kompass-Programm des Hessischen Innenministeriums bemühen.

Kadesch: Das stimmt. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Zunächst müssen wir aber eine Erhebung machen, wo die Menschen eventuell Angst empfinden, und sei es auch nur subjektiv, weil zum Beispiel die richtige Beleuchtung in dunklen Ecken fehlt. Am besten wäre es, ein Konzept zusammen mit den anderen Gemeinden im Weschnitztal zu entwickeln.

Haben Sie zu den Bürgermeistern in der Nachbarschaft schon Kontakt aufgenommen?

Kadesch: Ja, ich war bereits bei Milan Mapplassary, dem ebenfalls frischvereidigten Birkenauer Bürgermeister, zuhause. Und morgen treffe ich die Bürgermeister von Fürth und Rimbach. Ich war schon immer ein guter Netzwerker, das soll auch so bleiben. Ein Ideenaustausch hilft jedem weiter. Ich sehe in einem engen Kontakt zwischen den Bürgermeistern eine Chance, um die interkommunale Zusammenarbeit nach vorn zu bringen.

Von Iris Kleefoot
OZ vom 02.07.2021



Bürgermeister Erik Kadesch in sein Amt eingeführt
„Meine DNA, für Menschen da zu sein“

 „Meine DNA, für Menschen da zu sein“
 
 
 
 
 

Mörlenbach. „Nach 40 Jahren als Beamter ist es trotzdem etwas Besonderes, hier zu stehen. Es ist für mich ein besonderer Augenblick“, sagte Erik Kadesch, kurz nachdem ihm Gerhard Ohlig als Vorsitzender der Gemeindevertretung den Diensteid abgenommen und ihm sein Vorgänger Jens Helmstädter die Ernennungsurkunde zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Mörlenbach überreicht hatte. Der Diplom-Verwaltungswirt wurde am Dienstag bei einer Sitzung der Gemeindevertretung im Bürgerhaus offiziell in sein Amt eingeführt.

In seiner ersten Rede als Bürgermeister blickte Kadesch zunächst auf einen aufgrund der Corona-Pandemie ungewöhnlichen „Internetwahlkampf“. Trotz der schwierigen Bedingungen sei es ihm gelungen, viele Menschen und für die Gemeinde wichtige Themen kennenzulernen. „Ich bin stolz, Bürgermeister von Mörlenbach zu sein“, sagte der 55-Jährige. Er skizzierte, wie er künftig sein Amt als Bürgermeister ausfüllen will, der einen schwierigen Spagat zwischen Verwaltung und Bürgern schaffen müsse. So will er die Mörlenbacher nicht nur konsequent informieren, beispielsweise über die sozialen Medien, um auf diese Weise ihre Sorgen zu erfahren oder auf Themen aufmerksam zu werden. Ein besonderes Anliegen sei ihm der persönliche Austausch mit Bürgern, sei es in klassischen Bürgersprechstunden oder bei Ehrungsfesten. „Nur wer zuhört, kann Sachverhalte erfahren, die zu Entscheidungen führen“, sagte Kadesch. Darüber hinaus sieht er sich als Netzwerker, der die bereits bestehende interkommunale Zusammenarbeit auch weiterhin ausbauen will.

Als einen wichtigen Baustein für die Gemeinde nannte er die mehr als 80 Vereine Mörlenbachs, die von der Pandemie ebenfalls getroffen worden sind. Kadesch richtete seinen Blick auch auf künftige Themen. So stelle nicht nur der begonnene Bau der Ortsumgehung (B38 a) die Gemeinde vor eine wichtige Veränderung. Als konkretes Projekt nannte er das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren in Hessen“, in das die Gemeinde im Jahr 2020 aufgenommen worden ist. Wichtiges Ziel hierbei ist, den Ortskern zu beleben sowie lebendige, nachhaltige und zukunftsfähige Kernbereiche zu schaffen. Vertreter aus Politik und Verwaltung kommen dazu am Montag zu einem ersten Workshop zusammen. Kadesch appellierte an die Kommunalpolitiker, die Ideen weiterzutragen. Er bezeichnete es als einen Herzenswunsch, junge Menschen zur Teilnahme zu motivieren, die einen anderen Blickwinkel mit einbringen können. „Es ist wichtig, dass wir viel miteinander reden und diskutieren, aber auch, dass wir in die Umsetzung kommen“, sagte Kadesch und ergänzte, dass die schwierige Haushaltslage, erschwert durch die Pandemie, im Konflikt dazu stehe. So sei die gerade beschlossene Erhöhung der Grundsteuer notwendig gewesen.

Zur Weiterentwicklung der Gemeinde sei es entscheidend, dass Verwaltung, politische Gremien und Bürger zusammenarbeiten. In seiner 40-jährigen Tätigkeit als Beamter, zuletzt als Leiter der Kriminalinspektion der Polizei Südhessen, habe er sich stets für die Sicherheit der Menschen eingesetzt. „Es ist meine DNA, für Menschen da zu sein“, sagte Kadesch abschließend.

Gemeindevertretervorsitzender Gerhard Ohlig hatte ihm zuvor eine gute Zusammenarbeit zugesagt und wünschte ihm und allen Beteiligten eine „offene, gute und zielführende Kommunikation, die uns weiterbringen kann“.

Kreisbeigeordneter Volker Buser sprach stellvertretend für Landrat Christian Engelhardt und den Kreisausschuss ein Grußwort. Er wünschte Kadesch viele Mitstreiter für seine „schwierige, aber schöne Aufgabe als Bürgermeister“ und bot ihm die Zusammenarbeit mit dem Kreis an. ank
OZ vom 01.07.2021




31.05.2021
Neuer Ortsvorsteher in Bonsweiher

 

Neuer Ortsvorsteher in Bonsweiher

Willi Krieger und Karl-Peter Mader gratulieren

dem neuen Ortsvorsteher von Bonsweiher, Michael Herle und überraschen ihn

 mit einem Maibaum.

Die Maibaumerrichtung für den neu gewählten Ortsvorsteher war, laut Aussage von

Willi Krieger, bis in die 1970er Jahre Tradition und wurde letztmalig beim damaligen Ortsvorsteher, Werner Jöst, vorgenommen.

Entsprechend groß war die Freude  bei Michael Herle. 




26.05.2021
Entlang der K 12 zwischen Reisen und Ober Mumbach soll ein Rad- und Gehweg entstehen

   
 
30
Entlang der K 12 zwischen Reisen und Ober-Mumbach soll ein Geh- und Radweg entstehen. Der Bebauungsplan hat den Mörlenbacher Bauausschuss passiert. Archivbild: Fritz Kopetzky
 

Mörlenbach.
Ausschuss für Bau, Umwelt, Energie und Dorfentwicklung.

Schnell abgearbeitet war nach Erläuterungen des Geschäftsbereichsleiters Tobias Czech und des neuen Vorsitzenden Sürmann die weitere Tagesordnung des gerade frisch konstituierten Bauausschusses. Die Beschlussvorschläge werden der Gemeindevertretung zu deren Sitzung am 8. Juni einstimmig oder mit großer Mehrheit zur Annahme empfohlen.

Dabei geht es zunächst um eine Einbeziehungssatzung für den Ortsteil Bonsweiher. Hier soll im Bereich der Blumenstraße ein Grundstück im Außenbereich für ein Bauvorhaben in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil einbezogen werden. Der Ortsbeirat hatte bereits zugestimmt, wollte sich aber noch Anregungen zur Bauweise offenhalten. In Zusammenhang mit dem Verfahren einer Einbeziehungssatzung spiele das aber keine Rolle, wie Czech und Sürmann erläuterten.

Geh- und Radweg an der K 12

Auch der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „K 12 – Rad-/Gehwegneubau zwischen Ober-Mumbach und Reisen“ nahm nach kurzer Aussprache die Hürde des Ausschusses. Die Mitglieder stimmten der Umsetzung des aktuellen Planungsstandes zu, der alle Änderungen aus dem Anhörungsverfahren und der Behandlung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (TöBs) berücksichtigt.

Anlass ist der bereits mehrfach von der Gemeindevertretung ausgesprochene Wille, in den Seitentälern, also auch entlang der K 12 zwischen Ober-Mumbach und Reisen, einen separaten Rad- und Gehweg auszubauen. Die aktuelle Lage, die Radfahrer zwingt, die Fahrbahn der Kreisstraße mitzubenutzen, wird als gefährlich eingestuft.

Der Gemeindevorstand wird nach entsprechendem Satzungsbeschluss der Gemeindevertretung nun beauftragt, die Rechtskraft des Bebauungsplans herbeizuführen. mk
aus OZ und Odenwald extra vom 26.05.2021




26.05.2021
Blick auf Bundestagswahl
Die CDU Mörlenbach bringt sich schon heute in Stellung für den Wahlkampf zur Bundestagswahl im September.

 Blick auf Bundestagswahl
12
 

Mörlenbach. Die CDU Mörlenbach bringt sich schon heute in Stellung für den Wahlkampf zur Bundestagswahl im September. Über wichtige Themen der Bundespolitik berichtete dem Gemeindeverband der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister per Video-Schalte. Er ließ im Rahmen der Diskussion keinen Zweifel daran, dass die CDU auch nach der Wahl die stärkste Kraft im Bundestag bleiben will. Das Ziel: so stark zu sein, dass eine Regierung ohne Union nicht mehrheitsfähig ist.

Um das zu erreichen, würden sich die Mörlenbacher Christdemokraten einen rührigeren Bundesvorstand wünschen. „Vonseiten Herrn Laschets kommt sehr wenig. Da sollte er in Sachen Kommunikation mehr tun“, so die Anregung aus dem Weschnitztal. Und auch die aktuellen Umfragen trügen nicht zur besseren Stimmung bei. Zurzeit sieht es für die Mörlenbacher CDU so aus, als ob man die Landtagswahl am 6. Juni in Sachsen-Anhalt abwarten würde. Dies wurde von Dr. Meister verneint. Er stellte klar, dass CDU und CSU bis Ende Juni ein gemeinsames Wahlprogramm vorlegen wollen.

Antrittsbesuch bei Erik Kadesch

Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, das Klimaschutzgesetz sei in Teilen verfassungswidrig und müsse nachgebessert werden, gab der Bundestagsabgeordnete einige Erläuterungen. 1990 habe die Regierung Helmut Kohl den Schutz der Lebensgrundlagen in das Grundgesetz aufgenommen, auf den sich dieses Urteil stützt. Das Klimaschutzgesetz decke den Zeitraum 2020 bis 2050 ab. Dieser Teil sei vom Verfassungsgericht nicht beanstandet worden. Ab 2030 seien die Ziele allerdings noch genauer zu definieren.

Beim Thema Digitalisierung war man sich einig, dass noch einiges zu tun sei. Dr. Meister berichtete, im Bereich Schule habe die Bundesregierung schon vor der Pandemie ein Programm mit einem Volumen von 6,5 Milliarden Euro aufgelegt, für einen Zeitraum 2020 bis 2025. Mit der Pandemie sei das Programm sehr stark in den Mittelpunkt gerückt. Der Glasfaserausbau müsse nun richtig angeschoben und die Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude gelegt werden. Auch dafür soll die Regierung finanzielle Mittel bereitstellen.

Seit 26. April 2021 könnten Versorgungslücken mit weniger als 100 Mbit im Download gefördert werden. Bei den Schulen habe es stets volle Unterstützung vom Bund über die Länder bis in die Kreise gegeben.

Die Entwicklung in der Coronakrise sieht Dr. Meister positiv, da jetzt die Impfungen voranschreiten und dadurch die Zahl der Infektionen sinkt. „Wir können mit Lockerungen in vielen Bereichen rechnen“, so Dr. Meister.

Der Bundestagsabgeordnete versprach, in der heißen Wahlkampfphase auch im Weschnitztal präsent zu sein. Seinen Antrittsbesuch bei Erik Kadesch, dem frischgewählten Mörlenbacher Bürgermeister, will Dr. Meister Ende Juli oder Anfang August einplanen. i.k.
OZ vom 25.05.2021




17.05.2021
Gemeindewahl 2021

Nach der Kommunalwahl am 14. März hat nun am 27. April die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung stattgefunden.

Dabei wurden folgende Wahlen durchgeführt, bzw. stehen folgende neue Mandatsträger fest:

In die Gemeindevertretung wurden gewählt:

CDU: Heinz Odenwälder (Fraktionsvorsitzender), Rainer Jäger,
Dr. Roland Loroch, Katharina Wagner, Cornelia Kinscherf,
Markus Proksch, Werner Wetzel, Klaus Zopf, Bernhard Horstmann, Hans Georg Seltmann, Wilhelm Krieger, Michael Herle.
 

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Gerhard Ohlig (Vorsitzender der Gemeindevertretung), Anna Maria Schranz (Fraktionsvorsitzende), Petra Habeck, Florian Gottstein, Alexandra Wagner, Karl Werner Jeck..

Fortschritt Mörlenbach (FM): Christian Helferich, Marcus Redig, Wolfgang Krämer (Fraktionsvorsitzender), Simon Keil, Benjamin Steinmaus.


SPD:
René Hahl (Fraktionsvorsitzender), Hans Reich, Oliver Kissling.

 

FDP: Christian Seiler (Fraktionsvorsitzender), Frank Sürmann, Benjamin Höfle.

UFW/FWG: Peter Born (Fraktionsvorsitzender), Horst Dörsam.

Als Schriftführer für die Gemeindevertretung wurde wiederum von der Verwaltung Herr Mario Unholz gewählt. Seine Stellvertreter sind Stefanie Dreißigacker und Sebastian Hien.

In den Gemeindevorstand (Beigeordnete) wurden folgende 6 Personen gewählt:

Erster Beigeordneter Bodo Kalesse (CDU), Markus Vögeler (CDU), Andrea Bylitza (CDU),

Hermann Lihl (Grüne), Reiner Helferich (FM) und Dr. Christian Satorius (SPD).

Bürgermeister Jens Helmstädter ist kraft Amtes Vorsitzender des Gemeindevorstandes bis 30.06.2021, ab 01.07.2021 ist dies dann der am 14. März gewählte neue Bürgermeister Erik Kadesch.

Die 3 Ausschüsse wurden wie folgt benannt:

Haupt- und Finanzausschuss:

CDU: Dr. Roland Loroch, Heinz Odenwälder, Markus Proksch,

GRÜNE: Gerhard Ohlig, Anna Maria Schranz,

FM: Wolfgang Krämer,

SPD: Hans Reich,

FDP: Christian Seiler,

UFW/FWG: Horst Dörsam.

 

Ausschuss für Bau, Umwelt, Energie und Dorfentwicklung:

CDU: Katharina Wagner, Bernhard Horstmann, Willi Krieger,

GRÜNE: Petra Habeck, Florian Gottstein,

FM: Christian Helferich,

SPD: Oliver Kissling,

FDP: Frank Sürmann,

UFW/FWG: Peter Born.

 

Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport

CDU: Cornelia Kinscherf, Rainer Jäger, Hans Georg Seltmann,

GRÜNE: Karl Werner Jeck, Alexandra Wagner,

FM: Simon Keil

SPD: René Hahl,

FDP: Benjamin Höfle,

UFW/FWG: Peter Born. 

In die Betriebskommission des Eigenbetriebes Gemeindewerke Mörlenbach wurden abschließend gewählt:

CDU: Dr. Roland Loroch (Stellvertreter: Heinz Odenwälder), Rainer Jäger (Wilhelm Krieger),
Grüne: Gerhard Ohlig (Anna Maria Schranz), FM: Wolfgang Krämer (Christian Helferich), SPD: René Hahl, (Hans Reich), FDP: Christian Seiler.

Für den Personalrat wurden Vorsitzender Heinz Rettig und stellvertretender Vorsitzender Sebastian Hien gewählt.

In die Ortsbeiräte wurden gewählt: 

Mörlenbach-Mitte:
Werner Wetzel, Michael Dreißigacker, Jutta Eisenhauer (CDU),

Felice Perelaer (Grüne),
Marcel Huber (FM), Sven Martin (FDP), Peter Born (UFW/FWG).
 

Ober-Mumbach:
Klaus Zopf, Adam Schäfer, Gregor Koch, Christoph Schwartze (CDU),

Anna Maria Schranz (Grüne), René Hahl, Simone Satorius (SPD). 

Weiher:
Frank Mederer (FDP), Andre Kandler, Dr. Stefan Berbner, Alexander Hübner, Anke Jakob, Jonathan Kugler, Romano Rollo (Gemeinsam für Weiher).

Bonsweiher:
Michael Herle, Katharina von Seebach, Wilhelm Krieger, Sabine Bickel (CDU), Erich Bangert (SPD), Adam Höfle (FDP), Wolfgang Krämer (FM). 

Vöckelsbach:
Harry Schölch (CDU),
Hans Reich, Boris Mettmann, Günther Helfrich (SPD),
Horst Dörsam (UFW/FWG).


Ober-Liebersbach:
Kai Jochim, Gabriele Schobrick, Michael Stay, Frank Manigold, Björn Probst 

Die konstituierenden Sitzungen der Ortsbeiräte und Ausschüsse finden in den nächsten Wochen statt. In den folgenden Ausgaben werden wir Ihnen dann noch die gewählten Ortsvorsteher und Ausschussvorsitzenden mitteilen.

Quelle: MGR, Mörlenbacher Gemeinderundschau
             14.05.2021
, Die Gemeindeverwaltung Mörlenbach informiert.