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21.02.2020, 00:21 Uhr | Übersicht | Drucken
Schulangebot in Mörlenbach den aktuellen Entwicklungen anpassen.
Wird der Kreis Bergstrasse sein Versprechen nach 50 Jahren einlösen?

Schulangebot in Mörlenbach den aktuellen Entwicklungen anpassen. Mörlenbach. Wird der Kreis Bergstrasse sein Versprechen nach 50 Jahren einlösen? Auch diese Frage verbirgt sich hinter dem Antrag von vier Fraktionen in der Mörlenbacher Gemeindevertretung zur Einrichtung eine Sekundarstufenschule 1 in Mörlenbach. Also einer Schulstufe, bei der die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse eine Allgemeinbildende Schule in Mörlenbach besuchen können. Alle Gemeinden des Weschnitztals mit Ausnahme von Mörlenbach haben ein solches Schulangebot. Und eine entsprechende Zusage gab es nachweislich der Presse in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, einschließlich eines schon getätigten Architektenwettbewerbes für eine Sekundarstufenschule in Mörlenbach. Der aktuelle und konkrete Anlass für den Antrag zur Errichtung einer Sekundarstufenschule in der Gemeindevertretung Mörlenbach ist die Erarbeitung eines neuen Schulentwicklungsplanes für den Kreis Bergstrasse. Dem Antrag, der gemeinsam von CDU, SPD, Grünen und FDP eingebracht wurden, schloss sich lediglich die UFW nicht an. Aus den auch im Internet verfügbaren Daten ergibt sich nämlich, dass Mörlenbach seit 2018 die mit Abstand größte Anzahl Einschulungen im Weschnitztal hat und haben wird. Dieser Vorsprung wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich steigern. So werden ab 2026 rund 120 neue Schüler pro Jahr vorhergesagt, das sind rund 20% mehr als in der zweitstärksten anderen Kommune. Auf diesen Fakten basierend, fordern die vier Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP, in Mörlenbach eine Sekundarstufenschule einzurichten. Entweder als eigenständige Realschule oder integrierte Gesamtschule oder auch als Zweitstandort einer anderen Sekundarstufenschule im Weschnitztal. Die Hauptschule Mörlenbach wurde vor einigen Jahren wegen mangelnder Schülerzahlen aufgelöst. Reine Hauptschulen gibt es heute nicht mehr. Nun, so die Antragsteller, besteht auf Grund der wachsenden Schülerzahlen in Mörlenbach, die Notwendigkeit, auch in schulischer Hinsicht seitens des Kreises Bergstrasse etwas zu tun. Für Albert Klee, der für die Initiativ-Fraktion CDU den Antrag in der Gemeindevertretung erläuterte, zählt der Grundsatz „kurze Beine, kurze Wege“. Durch eine Sekundarschule werden die Mörlenbacher Kinder durch kürzere Fahrwege und Fahrzeiten zeitlich entlastet und die Attraktivität der Gemeinde Mörlenbach erhöht. Weniger weit Fahren ist auch weniger CO2 Erzeugung. Die Hauptschule Mörlenbach wurde vor Jahren mangels Schülerzahlen aufgelöst. Im ersten Schritt ständen also Räumlichkeiten in der Weschnitztal Schule zur Verfügung. Über weitere Maßnahmen wäre dann mit allen Beteiligten zu beraten. Auch dazu wird in dem Beschluss die Einrichtung eines runden Tisches aller Beteiligten gefordert, um weitere Umsetzungsfragen zu besprechen. Denn eines ist auch klar; mit dem Beschluss der Gemeindevertretung gibt es nicht automatisch eine Sekundarstufen-Schule in Mörlenbach. Zunächst gilt es, dass diese Schule in den Schulentwicklungsplan des Kreises Bergstrasse aufgenommen wird. Dazu gilt es die Kreisverwaltung als Ersteller des Planes und Kreisausschuss und Kreistag als die Genehmiger des Planes von dem Antrag zu überzeugen. Dazu muss auch Bürgerschaft, Elternschaft und Runder Tisch beitragen. Eine Entscheidung soll am 27.4 2020 im Kreistag fallen. Wenn dieser erste Schritt hoffentlich gelingen wird, dann kommt die nächste Hürde. Der Schulentwicklungsplan des Kreises Bergstrasse ist dem Kultusministerium zur Genehmigung vorzulegen. Auch dort ist eine Zustimmung kein Automatismus. Und wenn diese zweite Hürde hoffentlich auch genommen ist, dann geht es gemeinsam mit Kreisverwaltung und Kreisschulamt darum, das Ganze umzusetzen. Finanzielle Mittel sollte der Kreis bei rund 650 Mio. Euro Mittelanmeldungen für Schulen in den nächsten Jahren haben. Und wenn anderenorts Mittel für ein “Monumentalbauwerk“ als Schulobjekt verfügbar sind, dann sollte das Geld für eine Schule in Mörlenbach auch reichen „Ein längerer Weg also. Wir sollten es dennoch wagen, es geht um unsere Kinder und Enkel,“ so der Albert Klee zu diesem wichtigen Zukunftsthema für Mörlenbach. 18.2.2020



aktualisiert von Bernhard Horstmann, 21.02.2020, 00:23 Uhr


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