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26.02.2016, 15:23 Uhr | Übersicht | Drucken
„Wir erstarren nicht, bis die Straße da ist“
Mörlenbach. „Wir wollen nicht verwalten, sondern die Gemeinde - gemeinsam mit den Bürgern - gestalten und voranbringen.“


Wir wollen nicht verwalten, sondern die Gemeinde - gemeinsam mit den Bürgern - gestalten und voranbringen.“ Markus Vögeler, CDU-Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat für die Kommunalwahl am 6. März, stellt beim Redaktionsgespräch gemeinsam mit Beigeordnetem Bodo Kalesse und der Ortsvorsteherin von Mörlenbach-Mitte, Maria Wetzel, die Ziele der Christdemokraten für die kommende Legislaturperiode vor.


Die Zusammenarbeit mit den Bürgern, das „Hineinhören in die Basis“, nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. So sei man im Wahlkampf auch gezielt in den Ortsteilen unterwegs. Vögeler berichtet beispielsweise von einem Bürgergespräch in Weiher, wo ein privater Investor noch in diesem Jahr eine Flüchtlingsunterkunft für 50 Personen bauen will (wir haben berichtet). 100 Asylsuchende leben derzeit in der Großgemeinde, 80 Flüchtlinge sollen 2016 noch hinzukommen. Auch dank der vorbildlichen Arbeit des Asylkreises, in dem sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer engagieren, mehrmals wöchentlich Sprachkurse oder sogar EDV-Kurse abhalten, funktioniere in der Weschnitztalgemeinde die Integrationsarbeit reibungslos. „Wir machen hier keine Bundes-, Landes- oder Kreispolitik. Vor Ort ist es unsere Aufgabe, alles dafür zu tun, dass die Integration gelingt“, sagt Vögeler. „Das haben wir in der Vergangenheit hervorragend gemeistert und das wollen wir auch in Zukunft tun.“ Dazu gehöre es auch, den Asylkreis weiterhin zu unterstützen - sei es finanziell, oder wenn es um die Bereitstellung von Räumlichkeiten geht. Chance für den Ortsteil Bei der geplanten Unterkunft in Weiher handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus mit 13 Wohnungen, das sich speziell für die Unterbringung von Familien eigne. Das soll man, so Vögler, auch als Chance für den Ortsteil begreifen: „Wir kämpfen seit Jahren dafür, dass die Grundschule in Weiher nicht geschlossen wird. Das kann ein positiver Aspekt sein.“ Viele Themen mit B 38 a verbunden Als „Dauerbrenner“ nennt Vögeler die Realisierung der B 38 a. Damit seien zahlreiche weitere Themen verbunden - von der Ortsteilentwicklung bis hin zum Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK). „Das alles greift ineinander über.“ Vögeler betont, dass in der Gemeinde - die seit Jahrzehnten auf die Umsetzung der Umgehung wartet - Prozesse aber weiterlaufen: „Wir erstarren nicht, bis die Straße da ist.“ Vögeler nennt unter anderem die „alla hopp!“-Anlage, die auf Antrag der CDU-Fraktion in der Gemeinde entstehen wird. Ferner liefen Gespräche zur Erschließung des Bahnhofsvorplatzes. „Das alles gehört zum Entwicklungskonzept der Gemeinde und ist schon in der Realisierung. Wenn die Straße da ist, gibt es noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Viele Dinge haben wir schon auf den Weg gebracht“, so Vögeler. Ein Thema, das alle Gemeinden beschäftigt, ist der demografische Wandel. In Mörlenbach wurde gerade der Grundsatzbeschluss für einen Seniorenbeirat gefasst, der bedarfsgerecht ausarbeiten soll, was in der Gemeinde fehlt. Dazu zählen auch die Themen Barrierefreiheit sowie Optimierungen von Ampelanlagen. Bürger aller Ortsteile können sich im Seniorenbeirat einbringen - die Ortsvorsteherin Maria Wetzel nimmt Anregungen gerne entgegen. Die Bürger mit einzubeziehen, sei der primäre Sinn der Kommunalpolitik. Blick auf die Finanzen: Im Haushalt der Gemeinde steht aktuell ein Defizit von 800 000 Euro - bis 2017 muss der Ausgleich geschafft sein, und die „schwarze Null“ stehen. Bürgermeister Jens Helmstädter habe sich - nicht nur was den Schuldenabbau betrifft - als verlässlicher Partner bewiesen, beispielsweise in der Arbeitsgruppe „Haushalten.Gemeinsam“. Die CDU sieht sich für die Kommunalwahl gut aufgestellt. Die Kandidaten spiegelten die Bandbreite der Bevölkerung wider. Getreu ihres Mottos „aktiv, kompetent, glaubwürdig“ will sich die CDU Mörlenbach, die gerade ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert hat, auch künftig für die Gemeinde und ihre Bürger stark machen. Ein Wunsch wurde beim Redaktionsgespräch abschließend geäußert: Von seinem Wahlrecht sollte man am 6. März auf jeden Fall Gebrauch machen. ank

aktualisiert von Bernhard Horstmann, 26.02.2016, 15:27 Uhr

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